Advent, Advent…

Jedes Jahr wieder dürfen wir einen Adventkranz der Diakonie an eine Einrichtung verschenken. Heuer erstrahlt der wunderschöne Kranz in der Polizeistation Krems! Die Blaulicht-Organisationen sind nicht einfach nur „auch“, sondern „besonders“ in der besinnlichen Zeit im für die Menschen da, denn damit für alle das Fest ein Fest bleibt, stehen sie jederzeit zum Einsatz bereit.

Mit diesem Wissen soll dieser Adventkranz für die Polizei Krems nicht nur ein Licht im Dunkeln darstellen, sondern auch ein Symbol der Anerkennung: Egal, wie finster es rundherum aussieht, wir dürfen uns auf euch verlassen – Vielen Dank!

v.l. Major Siegfried Senk; Pfr. Jörg Kreil, Bezirksinspektor Günther Gruber

Eine wunderschöne Tatsache ist, dass unser Sonntag nicht einfach mit dem Segen und dem Läuten der Glocken endet. Immer wieder macht sich eine (manchmal kleinere, manchmal größere) Gruppe gemeinsam nach dem Gottesdienst auf zum Cafe Reimitz, um dort noch weiter über den Gottesdienst, Aktuelles oder Allerlei zu sprechen.

Wunderschön ist diese Tatsache deswegen, weil es zeigt, dass sich eine Gemeinde nicht einfach nur zu einem Gottesdienst trifft, sondern, um Menschen zu verbinden. Einige Bilder einer größeren Gruppe dürfen wir diesmal als Beispiel dafür präsentieren:

Lachen mit Gott

Ein Bild sagt einiges, trotzdem ein paar Worte zum gestrigen Gottesdienst: Wir hatten Besuch! Kirchenclowns haben die sonntägliche Feier bereichert. Mit unschuldiger Neugier, ungetrübt von einstudierten Traditionen, sind sie in diesen Gottesdienst gegangen und haben sowohl die Feier als auch die Gemeinde beobachtet. Ganz nach ihrem Gefühl haben sie mitgefeiert und in eigenen Worten auch eine Fürbitte vorgetragen.

Besprochen war: Während der Begrüßung stoßen sie in die Kirche dazu. In der Predigt stellen sie 2 Fragen und bei den Fürbitten möchten sie sich involvieren. Alles andere – war spontan, so auch die Situation auf dem Foto, als ich mich für ein Lied einfach zu ihnen gesetzt habe. Für das erste Lied hat ein Gemeindemitglied ihnen einfach so ein Buch gebracht, um unsere Gäste willkommen zu heißen und das Mitsingen zu ermöglichen.

Ich wusste nicht zu 100%, was mich erwarten würde, doch letztendlich war es genial! Es wurden Akzente gesetzt und für das ein oder andere Schmunzeln gesorgt, ohne jemals lächerlich zu wirken oder störend.

Es gibt sicher noch mehr zu erklären, aber am Besten, einfach sonntags in den Gottesdienst kommen, denn jeder Sonntag ist ein Fest!

Wieder einmal hat die Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Moldawien und Ukraine“ stattgefunden und wie auch schon in den Jahren davor hat unsere Gemeinde sich an dieser Aktion beteiligt.

Dieses Jahr wurden es allerdings besonders viele Päckchen! 29(!) kleine Pakete haben unsere Gemeindemitglieder heuer gepackt, es mussten sogar noch Kartons „nachbestellt“ werden. Ein großartiges Zeichen für unser Gemeindeleben und eine wunderschöne Überraschung für die Kinder, die sich zu Weihnachten über ihre Päckchen freuen dürfen.

Familie Wunderbaldinger hat die Päckchen-Lawine gestern, Sonntag, geholt und dafür gesorgt, dass die Pakete ihren Weg zu den Kindern antreten. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Aktion werden die gesammelten Pakete in LKWs zu den Standorten der Verteilungen bringen und dann wird rechtzeitig mit dem Beschenken begonnen.

Im Namen der Familie Wunderbaldinger darf ich ein ganz herzliches Dankeschön aussprechen für alle, die sich an dieser Aktion beteiligt haben!

Auch, wenn das Wetter es gerade nicht vermuten lässt: Der nächste Sommer kommt! Und damit auch wieder eine neue Bildungsreise. Dieses Mal wird es nach Schottland gehen!

Dazu gibt es einen Informationsabend am

Donnerstag, 04.11.2021 ab 19.00 Uhr (Gemeindesaal)

An diesem Abend werden alle relevanten Informationen besprochen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um die Beachtung der 3G-Regel für diesen Informationsabend. Vielen Dank!

Es ist wieder soweit: Das neue Unterwegs hat es in die verschiedenen Haushalte geschafft und um auch unterwegs noch ein wenig darin Lesen zu können, gibt es hier die Web-Version:

Gehen Sie ein Stück mit uns – mit „Unterwegs“ sind Sie über die neuesten Veranstaltungen im Rückblick und der Vorschau bestens informiert.

Lektor Michael Kistenich und Pfarrer Jörg Kreil

Am 20. Juni durften wir in Krems wieder einen ganz besonderen Gottesdienst feiern. In diesem Gottesdienst wurde unser neuer Lektor, Michael Kistenich, in sein Amt eingeführt und hat den Gottesdienst, nach seiner Amtseinführung, auch gleich übernommen.

Ich freue mich sehr über diese Erweiterung unseres Gottesdienst-Teams. Wenn man die Zahl der Anwesenden im Gottesdienst betrachtet, freut sich auch die Gemeinde ganz offensichtlich mit und für Michael. Mit ihm kommt ein zusätzlicher Stil und eine wieder neue Möglichkeit, Gott im Gottesdienst zu erfahren.

Ich wünsche unserem neuen Lektor viel Kraft für sein Amt und vor allem Spaß an Gottes Wort und Verkündigung.

Michael Kistenich während der Verpflichtungsfrage – Foto v. Fritz Beck
Charlotte Bauer, Beate Dietrich, Erika Gärdtner, Edeltraud Gittenberger, Elisabeth Heuritsch, Elisabeth Pribasnig, Helga Ripper und Anita Schamschula - Was diese Damen in so kurzer Zeit geschafft haben, ist wirklich beeindruckend! Hier nicht zu sehen: Wilfried Bauer, der ebenfalls tatkräftig beim Aufbau unterstützt hat!
Charlotte Bauer, Beate Dietrich, Erika Gärdtner, Edeltraud Gittenberger, Elisabeth Heuritsch, Elisabeth Pribasnig, Helga Ripper und Anita Schamschula – Was diese Damen in so kurzer Zeit geschafft haben, ist wirklich beeindruckend! Hier nicht zu sehen: Wilfried Bauer, der ebenfalls tatkräftig beim Aufbau unterstützt hat!

Fantastisch – und das ist noch stark untertrieben. Der Weihnachtsmarkt, der Ostermarkt und nun der Geschirrflohmarkt. Es klingt vielleicht etwas pathetisch aber: Wenn unsere Damen sich ein Projekt vornehmen, dann hält sie nichts dabei auf, dieses Projekt auch durchzuziehen!

Das Projekt wurde geplant, Freiwillige haben sich gemeldet und es ist nicht bei einer Planung oder einfachen „ich helf dir“ geblieben. Den Worten sind Taten gefolgt. Unsere Heimatsuchenden haben beim Transport der Kisten geholfen, die Damen haben die Planung und Strukturierung übernommen und am Mittwoch sollte dann die richtige Arbeit beginnen: Der Aufbau im Gemeindesaal. Was auf dem Bild schon nach einigem Geschirr aussieht, wird noch viel mehr, wenn man bedenkt, dass all das in Kisten gekommen ist, sortiert wurde und systematisch platziert wurde.

Am Mittwoch Morgen verabschiede ich mich gerade noch von den Damen, die im Gemeindesaal gerade mit ihrer Arbeit begonnen haben und als ich zu Mittag wieder zurückkomme, ist der Saal kaum wiederzuerkennen! Die vorbereiteten Tische sind fast zur Gänze mit dem zu verkaufenden Geschirr hergerichtet und alles hat eine durchdachte Ordnung. Der Geschirrflohmarkt wird heuer 16! Das alleine ist bereits beeindruckend. Ein Projekt, dass mit so viel Engagement betreut wird, ist für sich allein genommen schon eine Bereicherung für jede Gemeinde. Aber in diesem Fall, nämlich in Zeiten von Corona, kommt auch noch eine, wie ich finde, schöne Symbolik dazu:

„Was kommt morgen? Was darf ich eigentlich planen? Wie kann es weitergehen?“ … Eine gewisse Unsicherheit begleitet uns alle leider schon viel zu lange. Dem gegenüber stehen dann Projekte, wie unsere Märkte. Umstellungen sind notwendig. Manches muss adaptiert werden, aber genau das hat mich dazu bewegt, diesen Beitrag zu schreiben: Unsere Gemeinde schafft das!

Ein Wunder war es tatsächlich. Das heurige Jahr, wie auch schon das letzte, machen Märkte in der Gemeinde schwierig bis unmöglich. Allerdings hat unsere Kreativrunde, so lange das Zusammenkommen erlaubt war, unermüdlich weitergearbeitet – stets mit dem Vertrauen „Das wird schon“.

Der Ostermarkt hat es eindrucksvoll gezeigt: Es wurde! Es wurde genau geplant, wer welche Position übernimmt, damit alles „Corona-konform“ ablaufen kann und so entstand ein zwar eigenartiges System, aber eines, das es uns erlaubt hat, den Ostermarkt in voller Pracht aufzubauen.

Maskenpflicht, Einbahnsystem, nur ein Haushalt auf einmal… es wurde sorgfältig darauf geachtet, dass jede und jeder, die unseren Markt besuchen wollten, dies bedenkenlos tun konnten. Dies hat letzendlich dazu geführt, dass…:

Der Ostermarkt 2021 konnte 1579,00€ einnehmen.

Ein ganz herzliches Danke an alle „Shoppenden“!

Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei unserer Kreativrunde, denn diese Leistung geht vor allem an ihre Bemühungen. Nicht nur in der Herstellung der verschiedenen Artikel sondern letztendlich auch in der Planung, ob und wie der Markt durchgeführt werden kann.
Die gesamte Kreativrunde hat an den einzelnen Artikeln gearbeitet, Corona-bedingt durften leider nicht alle am Aufbau des Marktes bzw. am Verkauf mitwirken. Hier dürfen wir uns, stellvertretend für die gesamte Kreativrunde bei Erika Gärdtner, Edeltraud Gittenberger und Helga Ripper bedanken.

Gerade solche Aktionen sind symbolisch unheimlich wertvoll: Es entsteht aus der Gemeinde etwas für die Gemeinde indem sich Menschen mit ihren ganz eigenen Talenten und Fähigkeiten einbringen. Gesegnet ist der Pfarrer, der in so einer Gemeinde wirken darf.

Und es geht weiter! Bei dieser Gelegenheit möchte ich gleich auf den Geschirr-Flohmarkt hinweisen. Der wird, sofern es uns möglich ist, ebenso stattfinden und ablaufen, wie der Ostermarkt. Nähere Informationen dazu unter der Rubrik Veranstaltungen.